church bashing

Kruzifix

Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie das Thema „sexueller Missbrauch“ hören? – Katholische Kirche!

Wie ist das zu erklären, wo doch die Häufigkeit der Taten innerhalb der Kirche mit ca. 0,2 Prozent noch deutlich unterhalb der Zahlen aus den Bereichen Sport und Familie liegen?

Sicher liegt es zum einen – zu Recht – an der Höhe der „moralischen Messlatte“, die sich die Kirche – wiederum zu Recht – auferlegt. Sie muss sich an diesem Maßstab messen lassen, wenn sie glaubwürdig sein will.

Genauso wahr ist es allerdings, dass auch Kirchenangehörige Menschen sind mit aller Schwäche und Fehlerhaftigkeit, die Menschen eigen ist.

Zum anderen werden aktuell alle Möglichkeiten genutzt, ein church-bashing zu inszenieren. Es erscheint gerade so, als lauerten manche darauf, die nächsten Unappetitlichkeiten zu entdecken und möglichst einen großen shitstorm gegen die Kirche anzufachen.

Das zeugt davon, dass die Kritiker – neben dem berechtigten Vorwurf des Unrechts – ebenfalls einen sehr hohen moralischen Anspruch für sich selbst erheben, der aufpassen sollte, nicht in ungerechter Weise gnadenlos zu werden. Dieses anhaltende „Haltet den Dieb!“ könnte den Anschein erwecken, dass ein Sündenbock für mehr Strafe gesucht wird, als er verdient hat.

Andererseits ist es interessant,  in den Medien zu verfolgen, wie Angehörige anderer Religionen verfolgend, mordend, unterdrückend und genozidierend – ja, selbst bei uns terrorisierend –  mit einem Maß an Toleranz behandelt werden, das der Sache m.E. nicht gerecht wird.

In beiden Fällen – Vorwürfe und Stimmungsmache gegen die Kirche und die Weichspülungen gegen religiös begründetes Unrecht bei Angehörigen anderer Religion – fehlt ein Stück Wahrhaftigkeit.

Wie wär´s mit der Konzentration auf die Tatsachen?

 

 

 

 

 

 

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