Franziskus, geh und bau mein Haus wieder auf!

Kirchen-Erhalter

„Franziskus, geh und baue mein Haus wieder auf, das, wie du siehst, ganz und gar in Verfall geraet.“

(nach II Cel 10).

So beauftragte Gott den Heiligen Franziskus von Assisi im Jahr 1205 nach der Legende.

Der Himmel wirkt mit Macht. Schon fast schien eine irdische Hoffnung verloren: Zuviel geht schief in der Politik, in der Familien-Entwicklung in unserem Land, in der Bildung, der Wirtschaftspolitik, der Arbeitspolitik, der Entwicklungspolitik – weil alles dem Mammon und dem Lustprinzip unterworfen scheint und nicht der natürlichen Verantwortung vor der Wahrheit und der Schöpfung.

Schon fast erwartete man einen weiteren Nackenschlag in der neuen Besetzung des Petrusstuhles, der Pessimismuss wollte sich auch hier weiter ausdehnen.

„Ihr Kleingläubigen!“ hört man da den Herrn rufen, „ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt!“ – Ja, es gibt Hoffnung. Die Rettung der der Kirche in unseren Tagen geht nur ex radice – aus der Wurzel: Demut, Armut, Liebe und Fürsorge.

In diesem Moment einen Franziskus geschenkt zu bekommen, ist schon fast ein kleines Osterfest: Es geht weiter, es geht aufwärts, es gibt Hoffnung!

Gott schenke diesem Papst Gesundheit, Kraft und Segen für sein Wirken als oberster Diener: „Wer unter Euch der Höchste sein will, soll der Diener aller sein.“

Er braucht nun die tragende Kraft der betenden Kirche – und die bekommt er!

 

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