Das Zittern der Polit-„Familien“

Schattenzeiger

Die etablierten Parteien könnten aktuell als quasi-mafiöse Kaderschmieden für Polit-Karrieristen angesehen werden: Es kommen so gut wie keine Quereinsteiger auf gute Listenplätze, die Chancen werden nach Gutsherrenart verteilt und zu guter Letzt entsteht eine ehemals demokratische Parteien-Feudalstruktur.

Es wimmelt immer mehr von Berufspolitikern in den Parteien, die keine wirkliche Sachkompetenzen in zivilen Berufen gesammelt haben, aber sich in Sachen Strategie besonders gut ausgebildet haben. Ist Strategie bereits Politik?

Herr Gabriel z.B. verkündet aktuell in einem Atemzug Steuererhöhungen nach einem SPD-Wahlsieg und dass „die Bevölkerung wünsche, nicht mit ihren Steuern für Banken einzustehen und dass sich Arbeit wieder lohnen müsse“. Geht das zusammen?

Und wofür die Steuereinnahmen? Für weitere Behörden, wie die SPD „fordert“: Europäische Lebensmittelpolizei etc.? Oder ist das wieder eine ABM-Möglichkeit für Politiker und Funktionäre?

Bei CDU und FDP, aber auch bei den GRÜNEN und den LINKEN sieht es übrigens kaum besser aus.

Und dann passiert es:

Gestandene Menschen, die in zivilen Berufen Amt und Würden vorweisen können, formieren sich zu einer neuen Partei: Die Alternative für Deutschland.

Das Grauen geht in den Parteien um!

Noch bevor diese Partei überhaupt gegründet ist, wird ihr diverses Schmutzmaterial schon einmal prophylaktisch um die Ohren geworfen: rechtsradikal, europa-feindlich, populistisch etc.

Und das nur, weil sich diese Menschen kritisch zum Euro und zum Umgang mit den europäischen Verträgen äußern, um die sich ja kaum noch jemand zu kümmern scheint: Was schert mich meine Unterschrift von gestern (no-bail-out-Klausel etc.)?

In einer solchen neuen Partei sind noch keine rundgelutschten Partei-Soldaten am schaffen, weil es sie – ein neuer Besen kehrt gut – noch gar nicht geben kann.

Welch ein Vorteil!

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