Irrglaube der Zentralbanken

Zurzeit besteht der Irrglaube, dass man mit monetären Mitteln alle Probleme dieser Welt lösen kann. Dass die Zentralbanken dazu da sind, alle Strukturprobleme zu lösen, indem sie mehr und mehr Geld drucken. Damit werden aber keine Probleme gelöst, sondern nur verschoben. Stattdessen treten mittel- bis langfristig negative Nebeneffekte auf, nämlich dass sich die Marktteilnehmer daran gewöhnen, dass die Zentralbanken so handeln. Sie empfinden diesen Krisenmodus als die neue Normalität! Das darf aber nicht der Fall sein – dies ist nicht die neue Normalität!

Jürgen Stark, Ex-Chefvolkswirt der EZB

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