Ökumene unter Druck

„In letzter Zeit kam nun (im Oekumenischen Dialog, Anm.d.Red.) ein weiterer Konfliktherd hinzu, naemlich in der Frage der Stellung zu verschiedenen Formen von Familie, zum Verhaeltnis von Ehe und Familie ueberhaupt, nicht zuletzt zu gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften und ihren Konsequenzen vor allem im Blick auf Kinder. Dieser Dissens hat nun in einigen Landessynoden, wie auch der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und besonders auch in der soeben erschienenen Orientierungshilfe des Rates der EKD „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit. Familie als verlaessliche Gemeinschaft staerken“ einen unuebersehbaren Ausdruck erhalten. Die Schrift ist in der Oeffentlichkeit, auch in der EKD selbst, mit sehr entgegengesetzten Einschaetzungen aufgenommen worden.

Hier wollte ich bloss darauf hinweisen, dass ich auf diesem Weg der letzten Jahre eine hohe Gefahr für ein tieferes Miteinander sehe. (…) Ein intensives gemeinsames Gespraech tut not.“

Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz

Diesen Kommentar lesen Sie auch in der aktuellen Ausgabe der Mainzer Kirchenzeitung „Glaube und Leben“ vom 7. Juli 2013.

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