Yes, we scan!

„Yes, we can!“ war der aufmunternde Wahlkampfschrei in der erfolgreichen Kampagne, die US-Präsident Obama zu seinem Amt verhalf.

Kurz darauf erfolgte ein weltweit hörbarer Paukenschlag: Der a priori-Ritterschlag zum Amtbeginn – Friedensnobelpreis für diesen neuen – schwarzen – amerikanischen Hoffnungsträger. Er wurde in diesem Hype durchaus von vielen in die Nähe eines messianischen Retters gerückt.

Dann kamen die Kriegseinsätze im Osten. Dann die Wirtschaftsprobleme. Dann die „Homo-Ehe“ und Obamas Segen für die größte Abtreibungsorganisation der USA.

Und nun der Abhörfall unter „Freunden“. Befreundete Regierungsangehörige in der EU wurden durch „Wanzen“ und angezapfte Telefonverbindungen abgehört und überwacht.

Der Lack ist ab. Auch dieser Mensch kocht nur mit Wasser. Und er hat viel Vertrauen verspielt. Den Status der moralischen Instanz der „Welt-Polizei“ kauft den Amerikanern aktuell keiner mehr so recht ab.

Vielleicht führt dieses und anderes dazu, dass wir nicht mehr ganz so amerikanisiert denken und handeln wollen. Dass unsere Wirtschaft nicht mehr nur auf Dow Jones, Nasdaq und FED schaut, sondern eigene Ideen entwickelt.

Vielleicht denken wir ja irgendwann wieder mit dem eigenen Kopf?

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