Goldesel und Sterntaler

Falschgeld

Der aktuelle Chef der FED – der amerikanischen Notenbank -, Ben Bernanke hat den Spitznamen „Helicopter-Ben“ seit der Zeit, als er aussagte, dass er – falls die amerikanische Wirtschaft das brauche – zur Not mit dem Helicopter über die Städte fliegen würde und Dollars abwerfen würde.

Er fliegt weiter.

Seit ca. einem ganzen Jahr „kauft die Notenbank Anleihen“ = behauptet Geld und „legt dafür einen Zettel in den Safe“. Geld-Neuschaffung – ohne sachliche Wertschöpfung! Und zwar in einem Umfang von – festhalten! – 85 Mrd. US-Dollars pro Monat!!!

Uff.

Damit wird eine Liquiditätsblase, ein Überhang an Buchgeld geschaffen, dem kein realer Gegenwert mehr entsprechen kann.

Über eine sanfte Zinserhöhung und durch das Einstellen der „Ankäufe“ könnte und sollte das Ganze zurückgeführt werden – wird es aber nicht. Die FED wird ihr Verhalten vorerst nicht ändern. Also erstmal bis ca. 2015.

Das erhöht die Fallhöhe der Krisensituation.

Es löst keine Probleme, sondern der Aufschiebe-Berg wird höher und gefährlicher.

Börsenhändler reiben sich die Hände und sagen: Das ist der Beginn eines neuen „Bullen-Marktes“ (Optimistenhandel), jetzt wird leichtes Geld verdient! Aber das ist kein Geldverdienen, sondern das Abgreifen von letztlich wertlosem Beruhigungsmaterial.

Unter dem Strich werden wir alle das Ganze über kurz oder lang bitter und teuer bezahlen müssen.

Es ist wie beim Roulette der Junkies: Wie hoch ist die Dosis, die mich als goldener Schuss vom Tripp in die andere Welt befördert?

Der Drogenmarkt der Geldschöpfung durch die FED hat weiter Konjunktur.

Dabei ist eben nicht mehr die Frage, ob das in eine Katastrophe führt, sondern lediglich, wann.

 

 

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