Gedanken am Lago Maggiore: Der See – Ort des Lebens

Der Lago Maggiore ist 66 km lang und bis zu 370 m tief und 10 km breit. Er reicht von den Alpen bis in die Po-Ebene.
Der See erinnert an den See Genezareth. Rund um diesen See war eines der Hauptmissiongebiete Jesu. Am Ufer des Sees berief er die Jünger, hier spielt die Geschichte von der Hochzeit in Kafarnaum. Es sind die Erzählungen vom Fischfang, vom Sturm auf dem See, vom Wandeln über der See. Einiges ist der Lebenswelt um den See entnommen.
Für die Menschen war der See Quelle des Lebens. Es gab Nahrung, Arbeit, Wasser. Handwerker hatten sich angesiedelt, reiche Städte wie Tiberias entstanden. Handel wurde getrieben. Das Leben pulsierte und lebte aus diesem See und seinem Reichtum.
Jesus setzt sich gleich mit dem Wasser des Lebens. Er wird selbst zur Quelle, aus der eine Art Wasser heraus strömt, das mehr ist als das Lebenswasser des See Genezareth. Aus ihm strömt eine Kraft und ein Leben, das alle menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

Joh 4, 10: „Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Die Frau sagte: Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?
Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.“

Das Lebenswasser Jesu – sein See Genezareth – ist der Geist Gottes: Er entspringt und nährt sich aus Gott selbst. 66 km lang, 370m tief und 10km breit – voller Lebensgeist, voller Geist Gottes. Mindestens und noch ein bisschen mehr.

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