„OK. Ich lass es!“

Wie glaubwürdig sind die Versprechen, das flächendeckende Überwachen von digitaler Kommunikation nun einzuschränken, nachdem es durch einen „Verräter“ ans Licht kam?

Nachrichtendienste/Geheimdienste sind nun einmal dazu da, unbemerkt an sensible Daten und Informationen zu kommen. Und das natürlich möglichst reichlich.

Eine Einlösung des obigen Versprechens käme einer Auflösung der Geheimdienste gleich, denn dann wäre deren Auftrag nicht mehr wirklich zu leisten.

So ganz heimlich beschleicht uns da das Gefühl, dass wir immer dreister verschaukelt werden: Zum einen, dass immer mehr Verwaltungsaufgaben digitalisiert werden sollen, um Arbeitskräfte einzusparen: „Die Daten sind sicher.“

Zum anderen, dass die Zukunft in der digitalen Kommunikation liegt: Damit wir immer transparenter werden und leichter zu führen, wenn es einmal – wirtschaftlich und politisch bedingt – zu sozialen Unruhen kommen sollte?

Nachtigall, ick hör dir . . .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.