Des Diebes Tugend ist Geduld

Der Dieb rennt nicht einfach los, sondern er braucht Geduld. Er muss auf den richtigen Augenblick warten. Er muss sein Opfer ausspähen, wissen wann er zuschlagen kann. Der richtige Augenblick ist das Entscheidende. Die Überraschung muss auf seiner Seite sein. Geduld, bis es soweit ist:

Jak 5, 11

„Darum, Brüder, haltet geduldig aus bis zur Ankunft des Herrn! Auch der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde, er wartet geduldig, bis im Herbst und im Frühjahr der Regen fällt. Ebenso geduldig sollt auch ihr sein. Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor.

Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht schon vor der Tür. Brüder, im Leiden und in der Geduld nehmt euch die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn gesprochen haben. Wer geduldig alles ertragen hat, den preisen wir glücklich. Ihr habt von der Ausdauer des Ijob gehört und das Ende gesehen, das der Herr herbeigeführt hat. Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid.“

Sich vorbereiten – das ist das, was wir hier machen. Den Alltag unterbrechen, uns Zeit nehmen. Den Morgen beginnen mit einem Blick auf Gott und mit einem Blick auf das wirkliche Weihnachten. Ein Blick auf Weihnachten nämlich, in dem Christus uns nahe ist.

Den Abend abschließen mit einem Blick auf unsere Begegnungen, unser Tun, unser Reden, unsere Gutes und unser Versagen. Wir können all die Dinge eines Tages geduldig Christus zurück geben im Vertrauen darauf, dass er die guten Sachen, die wir angefangen haben, zu einem noch besseren Ende führt. Die Dinge, die uns belasten ihm übergeben in einer geduldigen Hoffnung, dass er sie auch ändern kann.

Lassen Sie es uns mal versuchen. Hängen wir unseren Gedanken und Gefühlen einen Moment nach. Erinnern wir uns an Dinge der letzten Tage und sehen sie einfach nur mal an.

 

  • Leute, denen wir begegnet sind und die uns in den Sinn kommen
  • Dinge, die wir getan haben. Was wir auf den Weg gebracht haben.
  • Sachen die schon lange liegen geblieben sind, zu denen wir einfach nicht kommen. Die uns vielleicht einfach zu lästig sind.
  • Denken wir an Dinge, wo wir glauben, dass wir versagt haben oder etwas falsch gemacht haben.  Sicher gibt es auch Erinnerungen, wo ich quasi in der Opferrolle war, wo mir Unrecht getan wurde.
  • Erinnern Sie sich an etwas Gelungenes, an etwas Gutes. Etwas, das ich getan habe, oder aber wo jemand anderes es wirklich gut gemeint hat mit mir

Gebet

Guter Gott, wir haben uns und unser Leben bedacht. Alles geben wir an Dich zurück. Wir uns in deine Hände und vertrauen darauf, dass es bei Dir gut aufgehoben ist. Wir wollen darauf warten, was Du mit diesen Dingen machst. Wir wollen darauf warten, was Du mit uns macht. Dein ist das Reich und die Kraft und Herrlichkeit in dieser Zeit und in der zeitlosen Ewigkeit. In deiner Herrlichkeit und in deiner Kraft vollendest Du all unser Tun und Lassen. In Dir finden wir zum Ziel unseres Lebens.

 

 

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