Diebestour: Hat Klauen nicht auch etwas Gutes?

Mit Klauen kann ein Stück Gerechtigkeit hergestellt werden – Das sauberste Geschäft kann ein einziger Raubzug sein.

Früher gab es Begriff des Mundraubs  – Es lebe Robin Hood durch alle Zeiten.
Klauen ist an sich nicht Recht, sondern Unrecht. Aus Unrecht kann Gerechtigkeit werden. Wo Geklautes tiefste Armut und Not beseitigt, entsteht wieder ein Stück Gerechtigkeit.

„Wertvolle oder seltene Erden“: Unser Industrie erwirbt diese wertvolle Erden regelgerecht. Sie kauft sie, sie erwirbt Schürf- und Verwertungsrechte. Wir brauchen sie, damit unsere Handys laufen, die Bildschirme flackern, die Industrie brummt. Hinter dem guten Kaufvertrag stehen Kriege zwischen Staaten und Banden. Dörfer werden niedergebrannt, Kinder zu Arbeitssklaven gemacht und wer nicht mehr kann, wird weggeworfen. Richtiges aus dem Unrecht geboren?

Unsere Welt ist verwoben, verstrickt. Es gibt nicht das ganz Klare, das Gute und das ganz Schlechte oder Dunkle. Beides ist anzutreffen, beides ist ineinander verwoben. Nicht nur in der Gesellschaft, sondern gerade auch bei uns – in uns drin.

Man redet vom Licht der Weihnacht. Christus sagt von sich: „Ich bin das Licht der Welt“ „Ich bin die Wahrheit über die Welt“

Im Lichte Gottes, im Lichte dieses Christus, werden die Dinge klarer. Als Licht der Welt will er die Dinge beleuchten und trennen. Er will Klarheit schaffen, zu der wir allein nicht fähig sind. Wir haben unseren Verstand, unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten. Wir machen unsere Erfahrungen und Lernen aus Fehlern. Dennoch ist es letztlich unser Herz, ist es das Licht Gottes, das notwendig ist um das Verwobene und Verworrene zu trennen. Es bedarf eine Wahrheit die immer wieder von neuem aufdeckt und gerade richtet. Ein solches Licht und eine solche Wahrheit – das sagt uns Weihnachten – machen wir uns nicht selbst, sondern die muss uns geschenkt werden. Es ist ein Licht, das in unser Innerstes eindringen will, uns durchfluten will und uns mit einem warmen Schein durchdringen möchte

Lk 11, 35
„Dein Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird auch dein ganzer Körper hell sein. Wenn es aber krank ist, dann wird dein Körper finster sein. Achte also darauf, dass in dir nicht Finsternis statt Licht ist. Wenn dein ganzer Körper von Licht erfüllt und nichts Finsteres in ihm ist, dann wird er so hell sein, wie wenn die Lampe dich mit ihrem Schein beleuchtet.“

Joh 8, 12: „Als Jesus ein andermal zu ihnen redete, sagte er: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben. „

Herr Jesus Christus:
Lass es hell werden trotz aller Finsternis,
damit ich leben kann
im Glanz deines Lichtes!

Lass es gut werden
trotz aller Schrecken,
damit ich gelassen werde und frei!
Lass es wahr werden
trotz aller Kälte,
damit ich auftaue aus aller Starre!

Lass es Weihnachten werden
in den Herzen der Menschen,
damit sie das Wunder erwarten und empfangen,
das du wirkst und das du bist!

Gebet aus: : „Auf dem Weg zum Licht“ Benno-Verlag 2013 S. 115

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