Geld-Gott

Nobellaeden

In den großen Zeitungen werden Berufe nach Einkommen sortiert,

in der Landwirtschaft wird nicht das Benötigte erzeugt, sondern das Geld-Bringende,

unsere Regierung stockt munter teuerstes Personal auf und lässt die Menschen sparen und in die Rentenfalle laufen,

Amerikas Notenbank erfindet nun „nur noch“ 80 Mrd. US-Dollar monatlich, statt – wie in den letzten beiden Jahren – 85 Mrd. US-Dollar monatlich (!),

die Firma Nestlé kauft ägyptische Wasserquellen um dann dieses Wasser in PET-Flaschen zu verkaufen und aktuell den Preis hochzudrücken,

und munter so weiter . . . .

Unsere „Demokratie“ hat es geschafft: Das Geld ist die höchste Instanz geworden. Der Mensch und die Menschlichkeit ist abgewertet.

Auch unsere „Staatslenkung“ funktioniert ja über Geldlenkung: Steuern, Sonderabgaben, Vergünstigungen, Zuschüsse, Sonderkredite etc. – da muss ja das Geld letztlich das Wichtigste sein!

Und damit sind es die Geldmacher, die auch Politik machen.

Was wäre, wenn . . .

Was wäre, wenn wir uns wieder gegenseitig helfen würden, ohne gleich zu rechnen. Sicher, das braucht Vertrauen und den Mut, einen Vorschuss zu gewähren, der vielleicht nicht wieder genauso zurück kommt.

Was wäre, wenn jemand für die Familienfeier in der Nachbarschaft einen Kuchen backt, dafür vielleicht die Jacke geflickt bekommt, oder die Hecke geschnitten?

In der ländlichen Gegend sind solche Dinge durchaus noch in kleinen Enklaven zu finden. Und das fühlt sich richtig gut an.

Wer rechnet, lebt nicht.

 

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