Das peinliche Jain zum Genmais

Mais

Die politische Kaste lamentiert nun schon seit langem über die Politik- oder besser die Politiker-Verdrossenheit der deutschen Wahlbürger. Nun haben wir nach langen und schweren Geburtswehen einen GroKoDeal bekommen, der uns aktuell durchaus ins Zweifeln bringt, ob wir mit diesen regierenden Menschen wirklich in eine gute Richtung gehen.

Zum einen ist da ein Rentengesetz, dass bereits im Ansatz ungerecht und in den sicheren Folgen verheerend sein dürfte.

Da ist zum anderen die Verlängerung des Afganistan-Einsatzes der Bundeswehr mit mehr als fragwürdiger Begründung und noch weitaus fragwürdigenderem Effekt.

Und jetzt sollen unsere Jungs auch noch in Mali für Deutschland sterben.

Das Sahnehäubchen ist aktuell die mutige Entscheidung, sich bei der Abstimmung über den Genmais 1507 der US-Saatgutkonzerne Pioneer Dupont und Dow AgroSciences zu enthalten, was durchaus einer faktischen Zustimmung gleich kommen dürfte.

So langsam keimt das Gefühl auf, dass neben hektischen Schnellgeld-Entscheidungen dringend Nebenkriegsschauplätze gesucht werden, damit der Blick des Wahl- und Melkviehs sich nicht zu tief in innenpolitische, rentenpolitische, familienpolitische und vor allem geldpolitische Themen senkt. Und vor allem nicht darauf, dass in schwerer werdenden Zeiten und bei schrumpfender Bevölkerungsmenge die Politikeranzahl und deren Einkommen die einzigen Wachstumszonen zu sein scheinen.

Wo führen die uns hin? Im Namen des Volkes? Also in unser aller Namen?

Der Michel ist langmütig und geduldig. Noch.

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