Wie geht es wirtschaftlich weiter? – über die Ver-Markt-ung des menschlichen Lebens

Gartenarbeit

In der Vergangenheit und bis heute wurde und wird  das „goldene Kalb“ der Mammonisierung in schwindelerregende Wichtigkeit erhoben: Durch Globalisierung, Geldneuschöpfung, Lohndumping und durch bis ins Extrem gesteigerte Industrialisierung z.B. der Lebensmittelproduktion bis zur Selbstzerstörung.
Zum Zwecke der Teilhabe an den „Segnungen“ dieser „Wertschöpfung“ machte sich die Bankenwelt, die Aktionäre und Anteilseigner, aber auch und vor allem unsere politische und Verwaltungsabteilung der Gesellschaft daran, möglichst viele selbstverwaltete Wertschöpfungsanteile in den Markt zu integrieren, um so das Brutto-Inlandsprodukt und damit die für sie anzapfbaren Geldströme zu steigern.
Ein Beispiel: Wo früher evtl. die Familie das Frühstück vorbereitete, wurde diese Dienstleistung nicht im Brutto-Inlandsprodukt erfasst. Heute werden die Coffee-to-go-Shops inkl. Frühstücks-Sandwich, Becher und alle anderen Bestandteile dem Geldverkehr unterworfen. Sie sind damit erfassbar, Teil des Marktes und des Brutto-Inlandsproduktes geworden: Die „Mitverdiener“ haben einen neuen Lebensanteil „erschlossen“.
Bis hin zu der Idee, das Bargeld zu reduzieren oder abzuschaffen, scheinen es diese Mitmenschen darauf abgesehen zu haben, den gesamten menschlichen Lebensbereich zu vergeldlichen oder zu vermarkten, um so den maximalen Zugriff auf eine damit allumfassende geldgestützte Ernährungsmethode zu bekommen.
Vor diesem Hintergrund erscheint es beinahe wünschenswert, daß uns eine große Wirtschaftskrise inkl. Devisennivellierung von diesen überbordenden Versklavungen befreit. Damit wäre nicht nur möglich, sondern aufgrund der Not auch „not-wendig“, dass wieder echte Selbstversorgungsfertigkeiten zu Ehren kommen und die Fähigkeiten dazu wieder Einzug in die Bildungspläne finden. Ein Leben ohne die aufgezwungene Bezahl-Notwendigkeit jedes einzelnen Handschlages.
Die Nachteile einer solchen Krise ergeben sich aus der jahrzehntelangen Missachtung bodenständiger Lebensnotwendigkeiten, ermöglicht durch künstlich aufrechterhaltenen Wohlstand durch Staatsverschuldung. Es wird Hunger und Not, Gewalt und Krieg sein, bis sich wieder – auf deutlich niedrigerem wirtschaftlichen Niveau – eine Stabilisierung einstellt.
Wir werden gut daran tun, uns auf stabile Schlichtsysteme zur Lebensunterhaltung zurück zu besinnen. Wir sollten dringend und bald Fertigkeiten zur Selbstversorgung und im Kleinhandwerk wieder erlernen, sonst könnte uns diese Entwicklung noch kälter als hier phantasiert erwischen.
Allein die Frequenzprobleme durch die schnell errichteten unterschiedlichen Windkraft- und Photovoltaikanlagen lassen nach Aussagen von Fachleuten die Anzahl und Dauer von Stromausfällen wahrscheinlicher werden. Das sollte uns ebenfalls zu denken geben.
All diese Überlegungen werden manchen als Spinnerei erscheinen; – allein: Es wird so kommen.

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