Im postchristlichen Zeitalter

In den Gesellschaften, in welchen eine christliche Grundhaltung aufrecht erhalten wurde, gab es zu allen Zeiten mehr inneren Frieden, weniger Kriminalität und Gewalt. Das ist durchaus geschichtlich nachweisbar.

Historisch lässt sich belegen, dass selbst die letztlich unglückliche Verquickung von kirchlichen Ämtern und politischer Macht, z.B. im Mittelalter und der Feudalzeit, deshalb entstand, weil die christlichen Amtsträger immer noch verlässlichere Vertragspartner waren, als die nicht-christlichen.

Unserer Tage erleben wir den Abschied von unseren tragenden Wurzeln, selbst wenn internationale statistische Untersuchungen von nicht-kommerziellen Nicht-Regierungsorganisationen immer wieder nachweisen, dass die friedlichsten Gesellschaften die christlich geprägten sind. Ganz besonders im Nachgang der Aufklärung bis heute Die aktuell kriegerischsten sind islamische und hinduistische Gesellschaften.

Der Liebesprimat des christlichen Glaubens, die gebotene Nächsten-, Fremden- und Feindesliebe sind mit keiner anderen Lebenshaltung vergleichbar. Ganz von den spirituellen Grundlegungen abgesehen, sind diese Dinge dem sozialen Miteinander unvergleichlich dienlich.

Es zeugt von einer tiefen Einsicht in die Zusammenhänge der Schöpfung, wenn Politiker diese Sachverhalte wahrnehmen können. Die christliche Haltung ist daher auch aus politischer Sicht in besonderer Weise schützenswert, ähnlich wie die christliche Ehe, die sogar im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als ausdrücklich schützenswert beschrieben ist. – Auch wenn die Kirchen und deren Angehörige und Vertreter sich in der Vergangenheit in verschiedener Hinsicht nicht mit Ruhm bekleckert haben – siehe Missbrauchsskandale.

Die Kurzsichtigkeit, die Bequemlichkeit und die Selbstbezogenheit der aktuell handelnden Politik setzt all diese Dinge „auf´s Spiel“ und geht ein hohes Risiko dabei ein. Der Frieden in unserem Land erscheint dadurch letztlich auf mittlere Sicht nachhaltig bedroht.

Wir wollen hoffen und beten, dass die Erkenntnis über den Wert christlichen Glaubens sich noch rechtzeitig durchsetzt, bevor die Dinge einen wirklich gewaltsamen Weg gehen.

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