Dreifaltigkeit – Eine kleine Katechese

 

 

1.Person: Ich bin Jude – Höre Israel, ER, unser Gott, ist einzig!

2.Person. Ich bin Hindu – wir haben über 100 Götter. Die wichtigsten sind Shiva, Brahma und Vishnu

3.Person Ich bin Buddhist – wir haben eigentlich keinen richtigen Gott. Wir haben das Nirwana

4.Person: Ich bin Muslim – Es gibt keinen Gott außer Allah

Fr. B.:

Und wie ist das bei Dir – Christ

Chr..:

Ich glaube an den einen Gott.

Fr. B:

Aber du redest doch von Gottvater, Christus und heiligem Geist.

Chr.

– Ich frage dich mal, wer deine Eltern sind: Vater – Mutter. Das sind jetzt doch zwei – aber es sind nur einmal Eltern – beide zusammen und nicht einer allein. So ist es auch bei Gott. Wir reden von Gottvater, von Christus und hl. Geist – alle drei aber bilden eine Einheit.

Fr. B:

Wie soll ich mir das denn vorstellen – Es sind doch verschieden Menschen?

Chr.:

Man kann es sich etwa bei 2 Menschen vorstellen, die sich ungeheuer gern haben und lieben. Sie brauchen nichts gesagt zu haben, und doch weiß der eine genau wie es dem anderen jetzt geht.

Man denkt auf einmal genau an diegleichen Sachen. Man lacht im selben Moment und ist einfach einer Meinung. Man kennt sich durch und durch.

Man fühlt mit dem anderen ganz tief mit. Man kann sein Lachen spüren und seine Traurigkeit tut einem selbst weh.

So sollte es auch in einer Ehe sein – ist es manchmal auch. In der Lesung haben wir gehört: Mann und Frau – zusammen sind sie ein Bild für Gott, wo immer sie so eng zusammen sind, leben und fühlen.

Man gehört ganz dicht zusammen. Das gelingt nicht immer, eher sind es nur kurze Zeiten, wiederkehrende Momente.

So ist es aber bei Gott in Vollkommenheit: Vater und Christus sind vollkommen eins.

Es gab keine Zeit, in der der Vater ohne den Sohn war oder der Sohn ohne den Vater. Es gibt nichts, was dem Vater ist und was Christus nicht hätte. Es gibt nichts, was Christus hätte und nicht auch dem Vater wäre. Sie sind vollkommen in Liebe miteinander verbunden.

Fr.B:

Vielleicht ist es so wie in dem Lied beim ESC von Michael Schulte – You let me walk alone: Wenn man den Text übersetzt heißt es dort: …

Ich wurde geboren aus einer Liebe von zwei Herzen.

Wir waren 3 Kinder und eine liebende Mutter.

Du hast diesen Ort zu einem Zuhause gemacht.

Ein Schutz vor dem Sturm.

Chr.:

Es heißt also dort: eine Liebe aus zwei Herzen. So ist es auch bei Gott: Eine Liebe des Vaters zu Christus verbunden im hl. Geist.

Die Liebe aus zwei Herzen:

In dem Lied sind daraus 3 Kinder geworden. Aus der Liebe des Vaters zu Christus im hl. Geist ist die ganze Schöpfung entstanden.

In dem Lied gibt es ein Zuhause in der eigenen Familie. Gott ist und bleibt unser aller Zuhause.

Wir haben zwei Herzen – Gottvater und Christus – in einer Liebe, dem hl. Geist. Die Liebe der zwei Herzen ist bei ihnen so groß, dass sie schon fast ein einziges Herz bilden, das im gleichen Rhythmus schlägt.