ER sieht mich an

Durch das geschundene Gesicht, die gemarterte Gestalt, die gequälte Schöpfung und ausgemerkelte Welt sieht mich Christus an. Er schaut mich an in seiner Güte, mit seiner Liebe und lädt mich ein, in seine offenen Arme zu kommen. In Christus finde ich Frieden. In dieser armseligen Gestalt, die all das mit erduldet, erleidet, erlebt, spürt und verwandelt: Bleibt in meiner Liebe, die allein dies vermag.

Ps 142

Mit lauter Stimme schrei ich zum Herrn, /

laut flehe ich zum Herrn um Gnade.

Ich schütte vor ihm meine Klagen aus, /

eröffne ihm meine Not.

Wenn auch mein Geist in mir verzagt, /

du kennst meinen Pfad. Auf dem Weg, den ich gehe, / legten sie mir Schlingen.

Ich blicke nach rechts und schaue aus, /

doch niemand ist da, der mich beachtet. Mir ist jede Zuflucht genommen, / niemand fragt nach meinem Leben.

Herr, ich schreie zu dir, /

ich sage: Meine Zuflucht bist du, / mein Anteil im Land der Lebenden.

Vernimm doch mein Flehen; /

denn ich bin arm und elend. Meinen Verfolgern entreiß mich; / sie sind viel stärker als ich.A

8Führe mich heraus aus dem Kerker, /

damit ich deinen Namen preise.

Die Gerechten scharen sich um mich, / weil du mir Gutes tust.