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In der Politik passiert nichts zufaellig. Wenn es doch passiert, war es so geplant.

Franklin Delano Roosevelt

→ 15. Juli 2020

Sie saegten die Aeste ab, auf denen sie sassen
Und schrieen sich zu ihre Erfahrungen,
Wie man schneller saegen koennte, und fuhren
Mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen,
Schuettelten die Koepfe beim Saegen und
Saegten weiter.
– Bertolt Brecht, Exil, III

→ 13. Februar 2017

Die Schlichtheit, Gutes und Boeses dieser Tage voneinander zu unterscheiden, scheint nicht nur einer einzigen Bevoelkerungsgruppe vorbehalten zu sein. Der Mentalitaetswechsel – auch die Neigung fast aller Seiten, Menschen verschiedener Meinungen zu entmenschlichen – stimmt sorgenvoll. Es fehlt das Verstehen-wollen.

– Carl-Heintz Bitterman

→ 31. Januar 2017

Wenn was passiert, geht es ganz schnell. Wenn nichts passiert, gibt es in der Politik nur jahrelange Debatten, bis was passiert.

– Wolfgang Bosbach

→ 11. Januar 2017

„Tief erschuettert“, „sturzbetroffen“

– gute Worte: billig-schnell.

Unser Land ist abgesoffen.

„Wer konnte das denn ahnen, gell?“

(Carl-Heintz Bitterman)

→ 20. Dezember 2016

Wer fuer alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

– unbekannter Autor

→ 26. Januar 2015

Der Ueberbringer der schlechten Botschaft wird bestraft.

– Pausanias, der Perieget

(* um 115 n. Chr. in Kleinasien; + um 180 n. Chr., griechischer Reiseschriftsteller, Geograph und Historiker)

→ 8. Januar 2015

Wer in der Kirche Sakramente spendet, sollte der Gnade Gottes Raum lassen und nicht buerokratische Hindernisse aufbauen.

Die Gnade ist wichtiger als die ganze Buerokratie – Wie oft fuehren wir uns in der Kirche auf wie eine Fabrik, die Hindernisse produziert, damit die Leute nicht zur Gnade kommen!

Papst Franziskus, 8.5.2014, Santa Marta

→ 8. Mai 2014

Die Idee des Urhebers verweist etymologisch auf Gott, den primaeren Schoepfer, den Erschaffer der Welt. Der Schoepfer wird zu einer Leitfigur der Moderne. Es ist eine Grundannahme der Moderne, dass etwas Neues nicht von Gott oder den Vorfahren uebernommen und nicht in Gemeinschaften erzeugt, sondern von einem Individuum geschaffen werde. Neue Ideen entstehen durch Austausch, Ueberlieferung und Imitation, oder in den Worten des Wissenschaftsforschers Ludwik Fleck: durch Denkverkehr. Der einzelne, isolierte schoepferische Autor ist wohl eine Fiktion.

Historikerin Monika Dommann im Interview mit Zeit-online

→ 23. März 2014